Säule eins — Trauerbegleitung

Verluste tragen sich leichter,
wenn jemand mitgeht.

Wir sind keine Therapie. Wir sind Verlustbegleiter — Menschen, die im Dunkel mitgehen, ohne Lichtsuche-Versprechen. Im Gespräch, im Atem, im Wald.

Vier Formen, in denen wir da sein können

So begleiten wir.

1 : 1 Verlustbegleitung

Einzelgespräche, in Präsenz oder per Video. Wir kommen auch zu dir nach Hause, in den Wald, ins Café. Wo es leichter fällt, zu sprechen.

90 Min · ab € 140

Atemarbeit & Körper

Trauer wohnt im Körper, nicht nur im Kopf. Mit gezielter Atemarbeit, Berührung und Stille machen wir wieder Raum dafür.

2 Std · ab € 180

Workshops in der Gruppe

Tages- und Wochenend-Workshops, in denen Trauer geteilt werden darf. Klein, offen, mit klaren Ritualen — keine Esoterik, keine Floskeln.

1 – 2 Tage · ab € 290

Naturerfahrungen

Mehrtägige Begleitungen in den Bergen, am Wasser, im Wald. Gehen, schweigen, kochen, schlafen. Wir sind dabei und halten den Faden.

3 – 7 Tage · ab € 890

Atemtechniken

Wenn die Brust zu eng wird, fängt der Atem an.

Trauer presst, drückt, raubt Luft. Bevor wir reden, bevor wir verstehen, lernen wir wieder, einen ganzen Atemzug zu nehmen. Wir arbeiten mit erprobten Methoden — von conscious connected breathing bis hin zu somatischer Stille.

  • Verbundener Atem (CCB) Tiefer, durchgängiger Atemfluss, der Festgehaltenes wieder in Bewegung bringt.
  • Vagus-Übungen Kurze Techniken für den Alltag — wenn das Vegetative kippt.
  • Somatic Listening Wir hören dem Körper zu, bevor wir ihm etwas vorschlagen.
  • Stilleräume Geführte Sitzungen ohne Worte. Trauer braucht nicht immer eine Erklärung.

Naturerfahrungen

Was der Wald weiss, was die Stadt nicht weiss.

Wir gehen mit kleinen Gruppen in die Berge, an den See, in alte Wälder. Drei, fünf, sieben Tage. Wir kochen am Feuer, gehen weit, sitzen lange. Es gibt keine festen Übungen — der Tag wird mit dem, was kommt, geformt.

Was du mitbringst: einen Verlust, einen guten Schuh, etwas Mut. Was du nicht brauchst: spirituelle Vorerfahrung. Wir machen keine Zirkel. Wir gehen los, schauen uns die Welt an, kommen verändert wieder zurück.

  • Engadin · Schweiz Fünf Tage am Hochmoor. Stille, Höhe, kühles Wasser.
  • Schwarzwald · Deutschland Drei Tage in einem alten Hochwald. Nah, klein, persönlich.
  • Auf Anfrage Privat-Begleitungen weltweit. Wir gehen dorthin, wo der Verlust verortet ist.

Häufige Fragen

Was Menschen oft wissen wollen, bevor sie anrufen.

Seid ihr Therapeut*innen?
Nein. Wir sind ausgebildete Trauerbegleiter*innen, Atemtherapeut*innen und Bestatter*innen mit Erfahrung. Für eine klinische Trauerstörung ist eine Therapie nötig — wir vermitteln gerne weiter.
Wann ist der richtige Zeitpunkt, um zu kommen?
Jeder. Manche kommen am Tag nach dem Tod. Manche zwei Jahre später, weil die Trauer „zu spät“ wieder durchkommt. Beides ist richtig.
Kann ich auch nur einmal kommen?
Ja. Es gibt keine Abopflicht. Manche bleiben über Monate, manche kommen einmal und sind gut. Wir richten uns nach dir.
Wird das von der Krankenkasse übernommen?
In der Regel nicht. Manche Zusatzversicherungen erstatten Atem- und Körperarbeit anteilig. Für Härtefälle haben wir einen kleinen Fonds.
Und wenn ich nicht weiß, was mir hilft?
Dann ruf einfach an. Das erste Gespräch ist immer kostenfrei, und am Ende wissen wir gemeinsam, ob — und wenn ja, wie — wir weitermachen.
Der Schwarze Rabe

Schreib uns. Oder ruf an.
Was leichter geht.

Das erste Gespräch ist kostenfrei und unverbindlich.

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